
Dieser Satz aus Römer12,21 war die Jahreslosung für 2011. Und – haben wir alles Böse überwunden? Nein. Das war auch nicht zu erwarten. Nom immer gibt es allerlei Übles, Unangenehmes und Schlechtes.
Aber so war die Jahreslosung auch nicht gemeint. Nicht, dass wir in jeder KLainigkait das Böse überwinden müssten, damit sie stimmt. Jesus hat uns zu Überwindern gemacht – weil er den Tod überwunden hat und wir zu Ihm gehören. Damit sind wir Leute, deren Bestimmung und Angewohnheit es ist, das Böse zu überwinden. Selbst dann, wenn es im Einzelnen mal nicht gelingt.
Tatsächlich, wenn wir das Jahr Revue passieren lassen, werden wir das bemerken. Wie oft gab es etwas, das uns übel und unüberwindlich vorkam – und so vieles davon haben wir gemeistert! Gott sei Dank! Wir haben in unserer Gemeinde Heilung erleb. Wir haben erlebt, wie Menschen aus der Gottesferne durch Jesus zur Versöhnung gefunden haben. Gott hat uns, wenn aus auch fleißigen Einsatz von Mitarbeitern brauchte, viele Zeiten geschenkt, wo wir gefeiert und seine Nähe erlebt haben. Und bei anderem, wo wir (noch) nciht überwinden konnten haben wir tapfer durchgehalten.
Die Jahreslosung für das Jahr 2012 führt uns genau in dieser Linie weiter. Sie lautet:
“Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.” (2. Korinther 12,9)
Hier hatte Paulus erlebt, wie er mit einer Krankheit gerungen hat, die er trotz intensiven Gebets nicht loswerden konnt. Dann hatte Got ihm diesen persönlichen Zuspruch gegeben.
Beides gilt auch weiterhin, in 2012. Wir sollen als Überwinder weiterhin leben (und es lohnt sich, die guten Tipps in Römer 12 noch einmal nachzulesen). Vor allem können wir uns darauf verlassen, dass Gott uns sicher zum Ziel bringt. Er ist stark genug dafür. Der starke Gott kommt zu uns schwachen Menschen.
Und ob wir schwach sind oder stark dass ist für Gott kaum ein Unterschied. Gott kann alles tun, was er durch uns tun will, wenn wir Ihm nur vertrauen.
Euer Pastor Johannes Fähndrich
Auszug aus dem Gemeindebrief ”Wort des Pastors”